Freitag, 6. Januar 2017

Avocado-Pasta mit Kapern, Zitrone und Kräutern

Avocado-Pasta geht schnell, ist simpel und schmeckt superlecker. Mein Standardgericht dafür ist eine Version mit getrockneten Tomaten und viiiel Knoblauch. Neulich habe ich die Variate aus Anna Jones' "A modern way to eat" ausprobiert, immerzu das Gleiche ist ja auch ein bisschen langweilig. Ich wurde zum Glück nicht enttäuscht, auch diese Avocado-Pasta schmeckt superlecker, die Kapern passen wunderbar zur cremigen, milden Avocado und dem frischen Zitronengeschmack. Die vielen frischen Kräuter tun ihr übriges. Sicher nicht das letzte Mal, dass es Avocado-Pasta auf diese Art gab!

Avocado-Pasta mit Kapern, Zitrone und Kräutern


Avocado-Pasta mit Kapern, Zitrone und Kräutern

Zutaten für 2 Portionen:

200 - 250 g Spaghetti
1 EL Kapern in Salz
1 EL Holunderkapern (im Original: 2 EL Kapern aus der Lake)
2 Knoblauchzehen (für Knoblauchliebhaber*innen, sonst besser nur eine)
1/2 Bund Basilikum
einige Stängel Petersilie
einige Stängel Schnittlauch
Olivenöl
1 Avocado
1 Biozitrone, Zesten und Saft
Salz, frisch gemahlener Pfeffer


Zubereitung:

Nudelwasser aufsetzen.
Die Kapern grob hacken.
Knoblauch schälen und in sehr feine Scheiben schneiden.
Die Kräuter waschen und fein hacken.

Die Nudeln ins Wasser geben und al dente kochen.
Die Avocado halbieren, mit einem Esslöffel aus der Schale heben. In Würfel schneiden.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Die Knoblauchzehen und die Kapern darin anbraten, bis der Knoblauch leicht anbräunt. Die Kräuter dazu geben, kurz mitbraten.
Vom Herd nehmen. Die Zitronenzesten einer halben Zitrone untermischen. 1 EL Zitronensaft und Avocado hinzugeben.
Die Nudel abgießen, dabei 1 1 Tasse Kochwasser auffangen.
Die Nudeln in die Pfanne geben, zurück auf den Herd stellen und alles gründlich vermischen, damit die Aromen sich verbinden. Ggf. Nudelkochwasser dazu geben, damit die Nudeln nicht zu trocken sind.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sonntag, 1. Januar 2017

Salat mit Datteln, Mandeln und Feta

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche euch ein wunderbares neues Jahr, ich hoffe, ihr habt es gut angefangen.
Ich weiß nicht, wie diese Blogpause auf einmal SO lang wurde, ich glaube, in den letzten 7 Jahren gab es noch nie eine so lange Zeit ohne einen Post. Einen Grund dafür gibt's nicht, es hat sich halt nicht ergeben. Deswegen geh e's jetzt ohne Umschweife direkt weiter mit einem neuen Rezept.
Dieser Salat war die Vorspeise zu meinem vegetarischen Weihnachtsmenü, mit dem ich am 1. Feiertag für meine Familie bekochte. (Hauptspeise war diese, Nachtisch dieser - beides lecker, aber nicht lecker genug für den Blog.) Der Salat aber, der war toll. Von Ottolenghi inspiriert, nur ein bisschen verändert.
Ich habe den Asiasalat und und Postelein sowie die Kräuter auf dem Markt gekauft. Die süßen Datteln passen wunderbar zum Feta, da fehlt kein Speck.

Salat mit Datteln, Mandeln und Feta


Wintersalat mit Datteln und Feta

Zutaten für 4 Personen zur Vorspeise:

2 Handvoll "Asia Salat"*
1 Handvoll Postelein*
8 Datteln
30 g Mandeln
4 EL bestes Olivenöl
1,5 EL Dattel-Balsamessig*
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
100 g Feta
ein paar Blätter Basilikum
2 Stängel Dill, zerzupft

optional als Beilage: 
8 Scheibchen getoastetes Baguette


Zubereitung:

Die Salate verlesen und waschen. Trocken schleudern.
Die Datteln halbieren, den Kern entfernen und die Hälften noch einmal dritteln.
Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Im Anschluss grob hacken.

Öl und Dattelessig verrühren. Salzen und pfeffern nach Geschmack.

Den Salat auf einer Platte anrichten. Feta darüber krümeln, Mandeln, Basilikum und Dill darüber streuen. Mit Dressing beträufeln. Servieren.


Alternativ kann man den Salat auch in eine Schüssel geben und vor dem Servieren mischen. Sieht nicht so hübsch aus, sorgt aber für eine optimalere Dressingverteilung.


*Alternativen:
...statt Asia Salat und Postelein: Rucola (von Ottolenghi verwendet), jungen Spinat könnte ich mir auch gut vorstellen.
...statt Dattel-Basamessig wird im Originalrezept nur etwas Granatapfelsüße verwendet. Mir fehlte jedoch die Säure. Ihr könnt auch Balsamico und etwas Ahornsirup nehmen.

Salat mit Datteln, Mandeln und Feta


Freitag, 18. November 2016

Haferle - Haferbrötchen zum Sonntagsfrühstück

Nach einer laaaaaangen Pause wurde endlich wieder synchron gebacken. Was habe ich mich gefreut!
Ausgesucht hatten sich Sandra und Zorra die Haferle vom Brotdoc, eine sehr gute Wahl. Ich hatte schon ewig keine frischen Brötchen mehr gebacken. Besonders toll fand ich, dass die Brötchen schon am Vorabend geformt werden, langes Kämpfen mit Brötchenteig am Sonntagmorgen hat schon mehr als einmal zu einem Unterzuckeranfall bei mir geführt. ;-)
Ich habe den Ablauf ein bisschen geändert. Die Brötchen habe ich auf der Terasse gehen lassen, aus Mangel an ausreichend Kleie habe ich sie erst am Morgen mit Haferflocken bestreut, außerdem habe ich sie erst Raumtemperatur annehmen lassen vor dem backen, weil sie kaum aufgegangen waren nach der Nacht. Sonst habe ich mich aber ans Rezept gehalten.

Haferle - Haferbrötchen zum Sonntagsfrühstück


Leider hatte ich keine Zeit, das Synchronbacken so intensiv zu verfolgen, wie die letzten Male, da ich am Wochenende arbeiten musste, allerdings habe ich mich im Nachhinein durch die ganzen Ergebnisse geklickt, immer wieder toll! Gefühlt haben dieses mal sehr viele Leute mitgebacken, das fand ich sehr schön. Unten werd ich euch wieder die ganzen bloggenden Teilnehmerinnen verlinken, dann könnt ihr euch durchklicken.


Haferle - Haferbrötchen zum Sonntagsfrühstück

Haferle - Haferbrötchen

Zutaten für ca. 19 Brötchen

Vorteig
200 g Weizenvollkornmehl
110 g Haferkleie
310 g kaltes Wasser
0,3 g Hefe (ungefähr 2 Reiskörner)

Hauptteig
Vorteig
390 g kaltes Wasser
690 g Weizenmehl Type 550 (bei mir Gelbweizen)
90 g Leinsamenschrot (bei mir Goldleinsamen, selbst geschrotet)
20 g Salz
20 g Butter (Olivenöl)
15 g Hefe
+ 3 Handvoll Haferflocken zum Bestreuen


Ungefährer Zeitfahrplan für Sonntagsbrötchen

Vorteig anrühren: Samstag, 7:30
Hauptteig kneten: Samstag, 19:30
Brötchen formen: Samstag, 20:40
Brötchen in die Wärme holen und Ofen vorheizen: 8:00
Brötchen backen: Sonntag, 9:00


Zubereitung:

Die Zutaten für den Vorteig gut verrühren und für 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Für den Hauptteig den Vorteig mit dem Wasser verrühren. Mit Weizenmehl und Leinsamenschrot 2 Minuten zu einem weichen Teig verkneten. (Bei mir war der Teig recht fest, so dass ich noch 3 EL Wasser dazu gegeben habe.)
20 Minuten quellen lassen. Dann Hefe, Salz und Butter zugeben und 6 Minuten schnell kneten. (Ich musste vor diesem Schritt den Teig auf 2 Portionen aufteilen, die Kitchen Aid hätte es sonst nicht geschafft.)

Den Teig 45 Minuten gehen lassen.

In ca. 19 Stücke von 95-100 g teilen. (Bei mir wurden es genau 19 Brötchen à 100 g.) Die Stücke rund schleifen und mit dem Schluß oben in ein bemehltes Bäckerleinentuch legen, das wiederrum auf einem (bzw. zwei) Bachblech(en) liegt. Die Brötchen etwas bestäuben und mit dem Leinen zudecken.

Für 12 Stunden im Kühlschrank bei 5°C reifen lassen. (Bei mir auf der Terasse, ungefähr 5 °C.)

Am Backtag die Brötchen aus dem Ofen auf 240 °C vorheizen, optimalerweise mit Pizzastein. (Wenn euer Ofen Schwaden kann, stellt 2 Schwaden ein, eine für jeden Backvorgang.)
Die Brötchen wenden. Mit etwas Wasser einpinseln, kreuzweise einritzen, mit Haferflocken bestreuen. In den Ofen einschießen.

Bei konstant 240 °C für 20 Minuten backen.


Haferle - Haferbrötchen zum Sonntagsfrühstück


Zorra, Sandra, wie immer: Vielen Dank, es war mir ein Fest! Und ich freue mich aufs nächste Mal!


Mitgebacken und darüber gebloggt haben:
Chiliblüten
auchwas
Alexa 089
evchenkocht
Dagmars Brotecke
Backen Mit Leidenschaft
From-Snuggs-Kitchen
Herbs & Chocolate
Küchenkunstwerk
1x umrühren bitte aka kochtopf
Verkocht!
Katha-kocht!

Dienstag, 1. November 2016

Frühstücken wie eine Kaiserin XII

Lang, lang ist's her! Ich hab mal wieder ein bisschen Frühstücksinspiration für euch, besonders fürs milchmädchen, die sich diesen Post schon ein paar mal gewünscht hat. ;-)
Hier sind also ein paar Frühstücke aus den letzten anderthalb Jahren. Ich war ein bisschen bequem und hab meine Frühstücke nur noch für Instagram geknipst mit dem Handy, ab und zu hab ich aber noch die richtige Kamera rausgeholt. Weil ihr diese Postings aber immer so gerne mochtet, werd ich versuchen, das wieder zu ändern. :)

Brot mit Bärlauchbutter und Radieschen, Erdbeermilch, Kaffee

Mangolassi, Kaffee

Kirsch-Schokomüsli, Apfel, Kaffee

Rührei auf Brot, Mandarine, Kaffee

Porridge mit zerdrückter Banane, Rosinen und Pistazienbruch, Kaffee

Bananenbrot mit Kirschgrütze, Kaffee

Brot mit Tofuwurst von Taifun und Tartex Brotzeit Ungarisch, Gurke, Zitronenjoghurt, Mandarine, Kaffee

Reste vom Geburtstagskuchen, Joghurt mit Grapefruit, Kaffee

Schoko-Nuss-Aufstrich (Haselnussmus vermischt mit Kakaopulver und Ahornsirup), Kaffee

Früchtejoghurt, Hirsepoppies, frisch gepresster Grapefruitsaft, Kaffee

Brote mit Meerrettichstreich von Zwergenwiese, Sesam-Mandel-Tofu von Taifun, Gurke, Kaffee

Brot mit Hofgemüseaufstrich (vermute ich), Kichererbsenaufstrich von Alnatura, Tomaten, Kaffee

Müsli mit Joghurt und Apfel




Mittwoch, 19. Oktober 2016

Sobanudeln mit Zucchini und Erdnusssauce

Ich habe eine Schwäche für "irgendwie asiatische" Nudelgerichte. Das sind ja mal Neuigkeiten hier, oder? ;-)
Diese Nudeln habe ich gesehen bei Susanne und nicht mehr aus dem Kopf bekommen, so dass sie schon kurze Zeit danach auf meinem Teller landeten und etwas längere Zeit danach jetzt auch hier auf dem Blog.
Ich habe die Nudeln nicht in der Sesam, sondern in der Erdnuss-Variante gekocht. So sehr ich Tahin mag, Erdnussmus ist besser! Die Nudeln schmecken lauwarm, aber auch kalt. Sie eignen sich perfekt für die Lunchbox und sind ein superschnell gekochtes Feierabendessen.

Sobanudeln mit Zucchini und Erdnusssauce



Sobanudeln mit Zucchini und Erdnusssauce

Für 4 Portionen

Nudeln

2 EL schwarze Sesamsaat
2 EL geröstete Erdnüsse
3 Frühlingszwiebeln
600 g Zucchini (bei mir eine gelbe)
1/2 TL Salz
250 g Soba-Nudeln
Koriander

Sauce

3 cm Ingwer
1 Zehe Knoblauch
3 EL Erdnussmus
1 TL Misopaste (alternativ 90 ml Gemüsebrühe)
1 Zehe Knoblauch
Sojasauce
Limettensaft
1 Prise Chiliflocken


Zubereitung 

Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis er knistert und duftet. Die Erdnüsse grob hacken. Beides beiseite stellen.

Frühlingszwiebeln waschen und in dünne Ringe schneiden.

Die Zucchini mit dem Spiralschneider zu Spaghetti schneiden. Alternativ könnt ihr einen Julienneschneider nehmen oder einen Sparschäler und die Zucchini dann in dünne "Tagliatelle" schneiden.
In eine Schüssel geben mit dem Salz vermengen und ca. 20 Minuten lang ziehen lassen. Anschließend in ein Sieb geben, vorsichtig ausdrücken.

Die Nudeln in kochendem Wasser nach Packungsanleitung bissfest garen. In ein Sieb gießen, mit warmem Wasser abspülen und zurück in den Topf geben.

Für die Sauce die Knoblauchzehe ganz fein hacken. Den Ingwer schälen und reiben.
90 Wasser in einen kleinen Topf geben, Knoblauch, Ingwer, Erdnussmus, Misopaste, 3 EL Sojasauce und Chiliflocken dazu geben, mit dem Schneebesen verrühren und dann langsam erhitzen, bis die Sauce andickt.

Die Zucchinispaghetti, die Frühlingszwiebeln und die Nudeln vermengen. Sauce und Saft von einer halben Limette unterheben. Mit Sojasauce und Limettensaft abschmecken.
Mit gehacktem Koriander, Erdnüssen und Sesamsaat bestreuen.